Fängt die Saure-Gurken-Zeit
im deutschen Pressewesen dieses Jahr bereits im März an und nicht, wie gewohnt, erst im Juli/August? Diese Frage stellte sich mir heute morgen in der U-Bahn bei der Lektüre der Frankfurter Rundschau. Denn an prominenter Stelle, auf den Seiten zwei und drei informierten die Redakteure des linksliberalen Blattes über die sensationelle Erkenntnis, dass in Folge des Erdbebens in Chile ein Tag nun nicht mehr 24 Stunden lang ist, sondern dass dieser um 1,26 Millionstel Sekunden verkürzt wurde. Tja, da ist es kein Wunder, wenn ich nur die Hälfte von dem schaffe, was ich mir vornehme.