Archiv für März 2010

Ein Denkmal zerstört sich selbst

Kategorie: notiert, geschrieben am 31. März 2010 von der Flaneur

Ob und wieviel Hartmut von Hentig von den Missbrauchstaten seines Freundes und Lebensgefährten Gerold Becker gewusst hat, wird wohl, sofern sich von Hentig nicht doch noch erheblich deutlicher, als er es letzte Woche in der Zeit getan hat, äußert, wird wohl für immer im Unklaren bleiben. Peter Michalzik hat heute in der Frankfurter Rundschau eine ausführliche und wie ich finde sehr einfühlsame Analyse dieses Statements veröffentlicht, der es an deutlichen Worten zu Hentigs Rolle und Selbstverständnis in dieser traurigen Angelegenheit nicht mangelt. Lohnt sich auf jeden Fall zu lesen.

Noch zwei Tage

Kategorie: Call-Center, geschrieben am 30. März 2010 von der Flaneur

schuften und dann beginnt der österliche Kurzurlaub. Freu mich schon auf vier Call-Center-freie Tage.

Elbphilharmonie - ein Fass ohne Boden

Kategorie: Hamburg, geschrieben am 29. März 2010 von der Flaneur

Elbphilharmonie

Ich gebe zu, ich finde es gut dass in Hamburg die Elbphilharmonie gebaut wird. Doch seit dem vergangenen Wochenende beschleichen mich doch erste Zweifel an diesem Prestigeobjekt. Denn ursprünglich sollte der Bau rund 77 Mio Euro kosten, mittlerweile sind für dieses Projekt rund 320 Mio Euro verpulvert worden und mit weiteren Kostensteigerungen ist zu rechnen. Ich kann ja verstehen, dass man bei solchen Großprojekten den ursprünglichen Kostenrahmen in der Regel nicht einhalten kann, aber eine Überschreitung um das Fünffache finde ich dann schon ziemlich krass. Dumm für uns Steuerzahler ist, dass der Bau mittlerweile schon so weit fortgeschritten ist, dass ein Baustopp wohl wenig Sinn machen dürfte. Also dürfte, trotz des Untersuchungsausschusses der jetzt zu dieser Frage eingerichtet wird, die stillschweigende Übereinkunft unter den Verantwortlichen lauten: Augen zu und durch. Ziehn wir das Ding durch, koste es, was es wolle.

Problemloser Start in die Sommerzeit

Kategorie: notiert, geschrieben am 28. März 2010 von der Flaneur

Anders als in den vorangegangenen Jahren hat mir die Zeitumstellung heute nicht groß zu schaffen gemacht. Wie an jedem Sonntag war ich um sieben Uhr schon putzmunter. Hat vielleicht daran gelegen, dass ich den Wecker bereits am Freitag um eine Stunde nach vorn gestellt habe, so dass ich einen Tag mehr Zeit hatte mich daran zu gewöhnen.

Der eleganteste Banküberfall

Kategorie: notiert, geschrieben am 27. März 2010 von der Flaneur

ist für mich die Eingangszene in “Out of sight” von Steven Soderbergh. Immer wenn ich diese Szene sehe, frage ich mich, ob so etwas auch in der Realität funktionieren könnte?

Irgendwann musste es mich auch erwischen

Kategorie: Call-Center, geschrieben am 26. März 2010 von der Flaneur

In den vier Jahren die ich jetzt im Call-Center arbeite, hatte ich Freitags stets spätestens um halb sieben, meistens aber schon zwischen vier und fünf Uhr Feierabend. Heute war dann Premiere für mich, Spätschicht bis 21:00 Uhr. Da musste dann leider Gottes meine kleine Freitagabendkocherei mit der ich sonst immer das Wochenende einläute auf der Strecke bleiben. Denn mich jetzt um halb elf noch in die Küche zu stellen und zu kochen ist mir doch ein wenig zu viel Aufwand.

Zu den fast hochsommerlich zu nennenden Temperaturen heute

Kategorie: notiert, geschrieben am 25. März 2010 von der Flaneur

passt für mich nur dieser Song :-)

Jüdisches Leben in Berlin in der NS-Zeit

Kategorie: notiert, geschrieben am 24. März 2010 von der Flaneur

Nur ganz kurz konnte ich heute morgen den Beitrag in Deutschlandradio Kultur über das Projekt Hörpol anhören. Ich habe mir jetzt mal die MP3-Dateien runtergeladen und kurz mal reingehört und bin sehr angetan von diesem Projekt.

Das erste Grün gesehen

Kategorie: notiert, geschrieben am 23. März 2010 von der Flaneur

Auf dem Stück Waldweg, dass ich jeden Tag auf meinem Weg ins Call-Center gehe, habe ich in den letzten Tagen jeden Zweig am Wegesrand aufmerksam gemustert, ob nicht schon ein grünes Blatt zu sehen sei. Und heute war es dann soweit, ein kleiner, unscheinbarer Busch, den ich fast übersehen hätte, stand da in voller grüner Blätterpracht. Bin schon gespannt, wieviel Grün mich morgen erwarten wird.

Eine Entschuldigung finde ich immer

Kategorie: notiert, geschrieben am 22. März 2010 von der Flaneur

vor mir selbst. Heute morgen war’s die Frühjahrsmüdigkeit, die mich dazu gebracht hat nach den Nachrichten um 5:30 Uhr, wo ich ansonsten voller Tatendrang aus dem Bett hüpfe, noch einmal für eine knappe Viertelstunde einzuschlafen. Da musste dann anschließend das Morgenprogramm im Eiltempo durchgezogen werden.