Archiv für Oktober 2009

7 Stunden, 35 Minuten und 40 Sekunden

Kategorie: notiert, geschrieben am 31. Oktober 2009 von der Flaneur

hat mein Virenschutzprogramm heute gebraucht, um die 529.350 Dateien, die sich momentan auf meinem Rechner befinden, auf Viren zu überprüfen. Gefunden hat es, zum Glück, nichts. Aber immer, wenn ich meinen Rechner dieser Prozedur unterziehe, frage ich mich, ob ich diesen Wust an Bits und Bytes wirklich benötige oder ob ich für meine bescheidenen Zwecke, als da sind: im Internet herum zu gucken und ab und an was in Word und Excel einzutragen sowwie meine Fotos zu speichern, wirklich mehr als eine halbe Million Dateien benötige. Wobei ich erst vor ein paar Tagen eine Datenträgerbereinigung durchgeführt habe.

Weilt Benedetto morgen in Hamburg

Kategorie: notiert, geschrieben am 30. Oktober 2009 von der Flaneur

oder ist das Weihnachtsfest vorverlegt worden oder sind die Läden ab morgen für eine Woche geschlossen? Irgend etwas muss doch los sein, denn anders kann ich es mir nicht erklären, dass es heute im Edeka und im Aldi so voll war wie sonst zwei Tage vor Heilig Abend. Aber vielleicht ist das ja nur als Einstimmung gedacht, dass ich mich langsam auf die hektischen Dezembertage vorbereiten kann. Dazu kann ich nur sagen, dass ich insgeheim plane, meine Weihnachtseinkäufe, so weit es geht, bereits im November zu erledigen, um die Adventszeit einigermaßen ruhig und besinnnlich erleben und genießen zu können.

Nach der Kür

Kategorie: Call-Center, geschrieben am 29. Oktober 2009 von der Flaneur

kommt jetzt die Pflicht. Das ist wirklich das Einzige was mich an der Spätschicht im Call-Center stört: dass ich mich nach einem geruhsamen Vormittag noch einmal zur Arbeit hinquälen muss. Aber zum Glück sind’s nur sieben Stunden heute und das Wochenende ist auch in Sicht, also Augen zu und durch.

Nachdenklich

Kategorie: notiert, geschrieben am 28. Oktober 2009 von der Flaneur

hat mich gestern ein Telefongespräch mit einer ehemaligen Kollegin vom Gelben Riesen gestimmt. Denn am Ende unseres langen Telefonats erzählte sie mir noch vom Tod zweier Kollegen, mit denen ich auch viele Jahre zusammen gearbeitet hatte. Und auf einmal fragte  ich mich, ob jetzt die Zeit beginnt, wo nach und nach die Zahl der Menschen mit denen ich in den letzten Jahren zu tun gehabt hatte immer kleiner und kleiner wird und ja, ich gebe es zu, dieser Gedanke stimmte mich traurig und melancholisch.

Schlicht und lecker

Kategorie: notiert, geschrieben am 27. Oktober 2009 von der Flaneur

Grobe Bratwurst, Salzkartoffeln und Möhrengemüse, das ist auch eines der Gerichte, die ich jeden Tag essen könnte :-)

Wer hat ein Herz für die kleinen Leute?

Kategorie: Politik, geschrieben am 26. Oktober 2009 von der Flaneur

Die Antwort auf diese Frage findet man hier, so ab Minute 21:10. Wobei der gute Herr Westerwelle natürlich Recht hat, dass die bisherige Höhe des Schonvermögens nun wirklich ein Skandal war, dass sich aber die FDP nun hinstellt und krakeelt, bei uns sind die Hartz-IV-Bezieher politisch am besten aufgehoben, dass finde ich schon arg daneben.

Neues von Picasa

Kategorie: notiert, geschrieben am 25. Oktober 2009 von der Flaneur

Ich bin ja ein großer Fan von Picasa, dem Fotoverwaltungstool von Google, denn ohne dieses Programm wüsste ich nicht, wie ich meinen Berg an Fotos, der sich mittlerweile auf meiner Festplatte angesammelt hat, verwalten sollte. Nun gibt’s von Picasa eine neue Version mit ein paar kleinen, feinen Neuerungen. So ist die Tag-Funktion wesentlich erleichtert worden, es gibt eine Gesichtserkennung, da ich eh keine Menschen fotografieren oder nur höchst selten, ist das für mich nicht so wichtig, aber das Beste ist die neue Geo-Tagging-Funktion, denn nun kann man den Ort der Aufnahme einfach und bequem mit Google-Maps lokalisieren. Picasa 3.5 gibt’s bislang nur in der englischen Beta-Version, die man sich hier herunterladen kann.

Geschenkte Stunde

Kategorie: notiert, geschrieben am 24. Oktober 2009 von der Flaneur

Uhr

Nun, heute Nacht, um drei Uhr, da eilt die Zeit nicht voran, im Gegenteil, sie macht einen Schritt rückwärts und wir können die Stunde zwischen zwei und drei Uhr noch einmal erleben. Doch was mache ich mit diesem Geschenk? Wie in all den Jahren zuvor, seit es dieses nutzlose Ritual der Zeitumstellung gibt, werde ich dieses Geschenk schlicht und einfach verschlafen. Nur morgen früh, da werde ich noch zur alten Sommerzeit erwachen, mein Körper ist schließlich keine Maschine, der sich in seinen Gewohnheiten auf Knopfdruck manipulieren lässt, aber wahrscheinlich werde ich mich da einfach umdrehen und noch ein Weilchen vor mich hin dösen. Eben stellte ich mir vor, wie schön es doch wäre, wenn die Zeitumstellung mitten in der Woche tagsüber stattfinden würde und wie durch Zauberhand alle Menschen für 60 Minuten in dem, was sie gerade tun, innehalten und einfach in dieser geschenkten Stunde irgendetwas Schönes machen. Einen kleinen Spaziergang, lesen, in den Himmel schauen, vor sich hin träumen … und dann, wenn die geschenkten 60 Minuten vorüber sind und die Zeit wieder eilt, sich hin und wieder die Erinnerung an diese Auszeit wachrufen.

Geruhsamer Start ins Wochenende

Kategorie: notiert, geschrieben am 23. Oktober 2009 von der Flaneur

Außer Lesen und ein wenig Krimi gucken via ZDF-Mediathek steht bei mir heute Abend nichts mehr auf dem Programm.

Käthe macht dieses Jahr den Anfang

Kategorie: notiert, geschrieben am 22. Oktober 2009 von der Flaneur

Dass in den Supermarktregalen sich spätestens ab Ende der Sommerferien die Lebkuchen, Dominosteine und Christstollen stapeln, ist ja nichts neues und irgendwie habe ich mich daran im Lauf der Zeit stillschweigend gewöhnt. Aber heute war es dann soweit, dass ich nun auch werbemäßig auf die Weihnachtszeit eingestimmt wurde. Ich habe nämlich heute meinen ersten Werbeweihnachtsmann gesehen - und zwar im Zeitmagazin - mit schmutziggrauen Rauschebart und der  unvermeidlichen roten Kutte und auf dem Kopf die Zipfelmütze nebst einem zuckersüßen, pausbäckigen Mädchen, das mit Santa Claus höchst verzückt, die Produkte dieses einschlägigen Geschäfts betrachtet. Mal schau’n, wann zum ersten Mal Jingle Bells und Dreaming of a White Christmas meine Hörnerven erschauern lassen. Allzu lange wird’s wohl nicht dauern, befürchte ich.