und eines der Viertel, in dem man diesem Gefühl am besten nachspüren kann, ist die City Süd bei der S-Bahn-Station Hammerbrook. Eine trostlose Ansammlung von nichtssagenden Bürogebäuden findet man hier entlang des Mittelkanals. Während es in der Woche hier überaus geschäftig zugeht, ist das Viertel am Wochenende praktisch wie ausgestorben.


Bin dann den Mittelkanal Richtung Innenstadt entlang gegangen,


habe noch einen Blick auf den Großmarkt geworfen, der wohl wegen der zahlreichen Äpfel- und Birnendiebe gesichert war wie Fort Knox


und hatte dann ein kleines Erfolgserlebnis, weil ich jetzt endlich mal einen Platz fand, an dem ich einen Großteil der Schlagworte an der Oberhafenbrücke fotografieren konnte. Von dort hin zur Hafencity ist es ja nur einen Katzensprung. Eine Erinnerungstafel erinnert jetzt dort an die Deportation von Sinti und Roma.


Nach einer kurzen Rast in der Ökumenischen Kapelle gings dann über die Nikolaikirche und die Trostbrücke, wo mir St. Ansgar freundlich zulächelte zum Rathausmarkt,


wo die Dame in Grau den neugierigen Passanten Äpfel in der gleichen Farbe anbot. Vom Gänsemarkt ging’s dann mit der U-Bahn wieder zurück ins heimatliche Eimsbüttel.