Archiv für Mai 2009

Das Warten auf die Reisegruppe

Kategorie: notiert, geschrieben am 31. Mai 2009 von der Flaneur

habe ich mir bislang damit vertrieben


Vom Berliner Tor zum Gänsemarkt

meinen gestrigen Spaziergang noch einmal mit Google Maps nachzuzeichnen. Jetzt muss ich nur noch schauen, wie ich Fotos einfügen kann, damit das Ganze noch ein bisschen bunter wird.

Heute war mir nach Tristesse zumute

Kategorie: notiert, geschrieben am 30. Mai 2009 von der Flaneur

und eines der Viertel, in dem man diesem Gefühl am besten nachspüren kann, ist die City Süd bei der S-Bahn-Station Hammerbrook. Eine trostlose Ansammlung von nichtssagenden Bürogebäuden findet man hier entlang des Mittelkanals. Während es in der Woche hier überaus geschäftig zugeht, ist das Viertel am Wochenende praktisch wie ausgestorben.

Wandalenweg Gotenstra?e

S-Bahn-Station Hammerbrook S-Bahn-Station Hammerbrook

Bin dann den Mittelkanal Richtung Innenstadt entlang gegangen,

Mittelkanal Bruckenfigur am Mittelkanal

Eventlocation Kai 10 am Mittelkanal Brucke uber den Mittelkanal

habe noch einen Blick auf den Großmarkt geworfen, der wohl wegen der zahlreichen Äpfel- und Birnendiebe gesichert war wie Fort Knox

Vor dem Gro?markt Stacheldraht

Ruckseite Gro?markthalle

und hatte dann ein kleines Erfolgserlebnis, weil ich jetzt endlich mal einen Platz fand, an dem ich einen Großteil der Schlagworte an der Oberhafenbrücke fotografieren konnte. Von dort hin zur Hafencity ist es ja nur einen Katzensprung. Eine Erinnerungstafel erinnert jetzt dort an die Deportation von Sinti und Roma.

Brucke am Stadtdeich Erinnerungstafel in der Hafencity

Okumenische Kapelle in der Hafencity

Nach einer kurzen Rast in der Ökumenischen Kapelle gings dann über die Nikolaikirche und die Trostbrücke, wo mir St. Ansgar freundlich zulächelte zum Rathausmarkt,

Brunnen vor der Reederei Hamburg Sud Nikolaikirche

St. Ansgar-Denkmal bei der Trostbrucke Rathausmarkt

wo die Dame in Grau den neugierigen Passanten Äpfel in der gleichen Farbe anbot. Vom Gänsemarkt ging’s dann mit der U-Bahn wieder zurück ins heimatliche Eimsbüttel.

Hach, wie schön,

Kategorie: notiert, geschrieben am 29. Mai 2009 von der Flaneur

Wochenende und Sonnenschein und zurzeit überlege ich, ob am Pfingstmontag nicht ein Ausflug nach Lübeck ganz nett wäre. Na, mal sehn.

Heute bin ich in den Tag gestolpert

Kategorie: Call-Center, notiert, geschrieben am 28. Mai 2009 von der Flaneur

und zwar ganz gewaltig. Die Schuld daran trage aber nicht ich, sondern der Herr Hypnos, der mich, obwohl ich schon seinen Armen entflohen war, dann doch noch mal für 20 Minuten eingefangen hat, was zur Folge hatte, dass heute morgen das absolute Minimalprogramm in Windeseile durchgezogen wurde. Aber zum Glück hat alles geklappt und wie gewohnt, war ich pünktlich bei der Arbeit. Da soll mir mal jemand vorwerfen, ich hätte die Sekundärtugenden nicht verinnerlicht.

Zu den unliebsamsten Kundengesprächen

Kategorie: Call-Center, geschrieben am 27. Mai 2009 von der Flaneur

im Call-Center zählen für mich die Gespräche, in denen ein Kunde morgens anruft und von einem Kollegen eine definitiv falsche Information bekommt, dann seine Tagesplanung darauf einstellt und spätabends dann bei mir anruft, um sich zu erkundigen, wann er denn heute seine Sendung erhält und ich ihm dann erklären muss, dass sein Paket momentan irgendwo zwischen Flensburg und München herumgeistert. Zum Glück zählte dieser Kunde nicht zur Gattung der Choleriker, so dass das Gespräch mit ihm in einem ruhigen und sachlichen Ton verlief, wobei ich es aber auch verstanden hätte, wenn er mich am Telefon zur Sau gemacht hätte. Leider hatte er sich nicht den Namen des Mitarbeiters gemerkt mit dem er am Vormittag gesprochen hatte. Was vielleicht auch ganz gut war, denn den Kollegen hätte ich dann auf jeden Fall die Leviten gelesen.

Heimfahrt mit Hindernissen

Kategorie: Call-Center, notiert, geschrieben am 26. Mai 2009 von der Flaneur

Direkt vor dem Call-Center befindet sich eine Bushaltestelle, was aber auf meinen Arbeitsalltag so gut wie keine Auswirkungen hat, da der Bus in der Regel eh nur alle 42 Minuten fährt und meine Dienstenden im Call-Center in der Regel immer so fallen, dass ich den Bus um fünf Minuten verpasse. Das ist kein Drama, unternehme ich halt einen gut viertelstündigen Spaziergang zur U-Bahn-Station und gut ist. Wenn ich aber, so wie heute, um 19:00 Uhr Dienstschluss habe, dann bekomme ich in der Regel den Bus um 19:05 Uhr. Nur heute war das nicht der Fall, was aber nicht an mir lag, sondern am Busfahrer, diesem Idioten, denn der war schon um 19:03 Uhr an der Haltestelle, hat nicht gewartet, sondern ist einfach losgefahren, so dass ich nur noch Rücklichter gesehen habe. Nun, einmal kurz geflucht und dann ging’s zu Fuß zur U-Bahn-Station. Wäre ich zu diesem Zeitpunkt im Besitz einer Glaskugel gewesen, mit der man in die Zukunft schauen könnte, dann wäre mein Fluchen wohl etwas kräftiger ausgefallen. Denn als ich dann in der U-Bahn saß, war die Fahrt nach fünf Minuten bereits zu Ende, da eine morsche Baumkrone nichts besseres zu tun hatte, als sich von einem etwas kräftigeren Wind auf die Bahngleise werfen zu lassen. Zwar waren wir vielleicht nur 200 Meter von der nächsten Station entfernt und der Streckenabschnitt wurde sofort gesperrt, aber auf Anweisung der Leitstelle durften wir die Wagen nicht verlassen und zu Fuß zur Haltestelle gehen. Knapp 45  Minuten hat es dann gedauert bis es weiterging. Zum Glück hatte ich Die Zeit dabei und habe es nach langer Zeit mal wieder geschafft, den Wirtschaftsteil in Gänze zu lesen, so hatte dieses Unglück dann auch wieder sein Gutes. Soweit ich es mitbekommen habe wurde bei dem Vorfall keiner verletzt. Und ja ein großes Lob an den Fahrer, der uns Fahrgäste immer auf den Laufenden hielt, was  gerade passierte und wie lange es wohl noch dauern würde bis die Fahrt wieder aufgenommen werden konnte.

Tatort: Schiffe versenken

Kategorie: notiert, geschrieben am 25. Mai 2009 von der Flaneur

Nach langer Zeit habe ich gestern mal wieder Tatort geguckt und mich nach zehn Minuten gefragt, was für ein B-Movie Radio Bremen denn hier durch den Äther geschickt hat. Am schrägsten fand ich ja die Szene, wo so ziemlich am Schluss herausgefunden wurde, dass das Opfer, offenbar unmittelbar bevor es umgebracht wurde, noch Zeit und Gelegenheit hatte, die Speicherkarte seiner Digitalkamera zu verschlucken, auf der sich wichtige Beweisfotos befanden. Also für diese Szene hätte ich mir wirklich gerne eine Rückblende gewünscht. Okay, ein Fernsehkrimi ist kein Dokumentarfilm über den Alltag in der Polizeiarbeit, aber einen gewissen Realitätsbezug sollte man doch erwarten dürfen beim Flaggschiff der öffentlich-rechtlichen Krimiunterhaltung am Sonntagabend.

Heute ist Rote-Rübe-Tag

Kategorie: notiert, geschrieben am 24. Mai 2009 von der Flaneur

Selber schuld, wenn man, so wie ich, gestern stundenlang in der prallen Sonne herumrennt, dann brauch ich mich am folgenden Tag nicht zu wundern, wenn mein holdes Antlitz farblich einer Tomate ähnelt.

Wenn man den besten Tabellenplatz,

Kategorie: notiert, geschrieben am 23. Mai 2009 von der Flaneur

es war übrigens Rang 8, während der gesamten Saison lediglich am ersten Spieltag innehat und ansonsten zwischen den Rängen 12 und 18 herumkrebst, dann war der Abstieg der Arminia wohl nicht zu vermeiden. Da konnte dann wohl auch der in letzter Minute herbei gerufene Wundertrainer Jörg Berger nichts mehr retten. Aber da die Fußballmannen aus Ostwestfalen im bezahlten Fußball als die Fahrstuhlmannschaft par excellence bekannt sind, kann man wohl jetzt schon sagen “Heute ist nicht alle Tage, die Arminia kommt wieder, keine Frage”

Wenn man sich einen Riesenberg Kartoffelbrei

Kategorie: notiert, geschrieben am 22. Mai 2009 von der Flaneur

plus massenhaft gedünstetes Gemüse und zwei Bratwürste einverleibt, dann sollte man sich über ein zeitweises Völlegefühl nicht beklagen.