Archiv für Januar 2009

Mal hören, was das Wunderkind zu sagen hat

Kategorie: Lektüre, geschrieben am 31. Januar 2009 von der Flaneur

“Die Vermessung der Welt” hat mir damals ausgezeichnet gefallen, aber noch zögere ich, mir jetzt seinen neuen Roman “Ruhm” zu kaufen. Zum Glück gibt’s aber das Studio LCB im Deutschlandfunk, denn dort stellt Daniel Kehlmann heute sein neues Werk vor. Also geht’s gleich ab ins Bett und bei einem oder zwei Glas Rotwein werde ich mir mal anhören, was der Herr Kehlmann so zu sagen hat.

Willkommen, liebe Wirtschaftskrise

Kategorie: Call-Center, geschrieben am 30. Januar 2009 von der Flaneur

Tja, so schnell kann’s gehen. Gestern lief das Arbeitsleben noch ereignislos vor sich hin und heute schaut’s schon völlig anders aus. Denn die Wirtschaftsflaute hat nun auch das Call-Center erreicht. Denn da die Leute jetzt ihre paar Kröten mehr zusammenhalten als sonst und nicht mehr auf Deibel komm raus im Internet allen möglichen Plunder bestellen, werden natürlich zwangsläufig weniger Pakete verschickt, was wiederum zur Folge hat, das im Kundenservice die Zahl der Anrufe abnimmt. Also hat die Geschäftsleitung entschieden, dass ab Mitte Februar keine Überstunden mehr eingeplant werden, was im schlimmstenfall dazu führen kann, dass ich am Monatsende zwischen 200 und 300 Euro weniger überwiesen bekomme. Na, mal sehn wie sich das alles entwickelt, aber die Zukunftsaussichten schauen auf mittlere Sicht momentan nicht wirklich rosig aus.

Zum Abschluss dieses ereignislosen Tages

Kategorie: notiert, geschrieben am 29. Januar 2009 von der Flaneur

gibt es jetzt noch ein bisschen Metzelei vor den Toren Trojas als Einschlaflektüre. Mal schaun, welche wilden Träume mich dann in der Nacht heimsuchen werden.

Ich war bis jetzt nur einmal in Frankreich

Kategorie: notiert, geschrieben am 28. Januar 2009 von der Flaneur

gewesen und da bin ich in einem Reisebus von der sspanisch-französischen Grenze nach Köln gebrettert und außer gut ausgebauten Autobahnen und schicken Raststätten ist mir von unserem Nachbarn im Westen nichts, aber auch gar nichts in Erinnerung geblieben. Warum ich nun ausgerechnet in der vergangenen Nacht träumte, in der Heimat von Bordeaux und Baguette meinen Personalausweis zu verlieren, kann mir nur mein Unterbewußtsein verraten, doch das hüllt sich, wenn ich nachfrage, in geheimnisvolles Schweigen :-)

Ausflug in die Terra Incognita

Kategorie: notiert, geschrieben am 27. Januar 2009 von der Flaneur

Das ich ein großer Fan der Hamburger Hafenfähren bin, brauche ich wohl nicht mehr zu erwähnen. Doch bis heute beschränkte sich meine Nutzung dieses wunderbaren öffentlichen Verkehrsmittel auf die Linie 62, die zwischen Landungsbrücken und Finkenwerder verkehrt. Das ist auch, was das Hafen-Gucken betrifft, die beste Linie, schließlich dauert eine Fahrt gut eine halbe Stunde und da kann man schon eine Menge sehen. Aber schließlich gibt’s ja noch andere Fährlinien im Hafen und so habe ich mir gestern Abend gesagt, nutze ich meinen freien Tag morgen und teste mal die Linie 61 nach Neuhof und die Linie 73, die bis zur Argentinienbrücke fährt. An einem ganz normalen Werktag vormittags am Hafen zu sein, das ist gegenüber dem Wochenende ein Unterschied wie Tag und Nacht. Keine Besuchermassen, die sich unten auf den Pontons entlang wälzen, selbst die Ausrufer, die am Samstag und Sonntag, die Touristen in ihre Rundfahrtbarkassen lotsen, hocken lieber in ihren Büdchen und wärmen sich die kalten Finger am heißen Kaffeepott anstatt draußen wild herum zu krakeelen. Die beiden Fahrten dauerten jeweils ca eine halbe Stunde (Hin-und Rückfahrt zusammengerechnet).

Containerbrucke Kohlbrandbrucke,Bruckenpfeiler

Schwimmkran Raffinerie im Hamburger Hafen

Die Fahrt mit der 61er-Fahre Richtung Neuhof ist eher unspektakulär. Von den Landungsbrücken geht’s die bekannte Strecke bis zum Dockland und von dort dann in den Köhlbrand hinein. Ein bisschen mehr zum Gucken gibt es dann bei der 73er-Fähre. Die schippert von den Landungsbrücken zunachst einmal rüber zum Theater am Hafen, von wo aus man einen guten Blick auf die Kehrwiederspitze und den Kaispeicher A hat, und von dort dann in den Reiherstieg hinein, wo man ganz dicht an ein paar kleineren Reparaturwerften vorbei kommt. Grau, diesig und bitterkalt war es oben an Deck und ich habe mir beim Fotografieren mächtig einen abgefroren, aber Spaß hat er dennoch gemacht, dieser Ausflug in die eher unbekannten Gefilde des Hamburger Hafens.

Grauen für die Ohren

Kategorie: notiert, geschrieben am 26. Januar 2009 von der Flaneur

Dieses Jahr wird ja auch der zweihundertste Geburtstag von Edgar Allen Poe gefeiert. Und aus diesem Grund sendet Deutschlandradio Kultur eine Hörspielfassung von Poes Roman “Die Geschichte des Arthur Gordon Pym”. Teil 1 kann man sich hier anhören, Teil 2 gibt es am kommenden Sonntag. Das ist doch eine feine Sache, finde ich.

Das ist ein Testbeitrag

Kategorie: notiert, geschrieben am 26. Januar 2009 von der Flaneur

Kann man kommentieren ?

Das Kalenderblatt im Deutschlandfunk

Kategorie: notiert, geschrieben am 25. Januar 2009 von der Flaneur

erinnert heute an den schottischen Dichter Robert Burns, der vor 250 Jahren geboren wurde. Was ich bis jetzt nicht wusste war, dass eines der bekanntesten Lieder aus der Vormarzzeit “Trotz alledem” - hier eine neuere Version von Hannes Wader - von Robert Burns stammt und im Original den Titel “A Man’s a Man for a’ That” tragt. Eine Vertonung gibt’s davon naturlich auch, bei der Schnellsuche auf Youtube hat mir diese Version am besten gefallen.

Megafauler Samstag

Kategorie: notiert, geschrieben am 24. Januar 2009 von der Flaneur

Herrlich war das heute, absolut nichts getan, na ja abgesehen vom Einkaufen und Wasche waschen und der Fertigstellung des Fotobuches. Jetzt noch ein wenig im Netz herum schauen und dann geht’s ab ins Bett, war ja schlie?lich ein hammerharter Tag heute.

Merkwurdiger Blogstart

Kategorie: notiert, geschrieben am 23. Januar 2009 von der Flaneur

Der Perlentaucher, ja genau diese altehrwurdige Internetinstitution, hat jetzt auch einen Blog, der den sinnigen Titel “Im Ententeich” tragt. Der erste Beitrag beschaftigt sich mit einem Taz-Artikel von IljaTrojanow uber Dafur. Ware ich ein Mitarbeiter des Perlentauchers, so wurden mich die ersten Reaktionen auf diesen Post vollig fertigmachen. Denn da geht es nicht um eine inhaltliche Diskussion des Blogartikels, sondern darum, wie man Beitrage aus dem Internet ausdrucken kann. Vielleicht sollte der Perlentaucher mal wieder eine Leserumfrage machen, diesmal mit dem Schwerpunkt “Grundlagenkenntnisse unserer Leser hinsichtlich Computertechnik und Internetnutzung”.