Archiv für August 2008

Urlaub, bald ist Urlaub

Kategorie: notiert, geschrieben am 31. August 2008 von der Flaneur

So, jetzt kann ich wirklich anfangen die Stunden zu zählen, denn heute Abend, so gegen viertel vor Sieben ist erstmal Schicht im Schacht im Hotel, denn der ganze September ist Hotelfrei. Was für eine herrliche Aussicht. Und die Vorbereitungen für den Langeoog-Urlaub sind auch schon angelaufen. Habe eben meine Fahrkarte gebucht, die mir in den nächsten Tagen per Post zugeschickt wird. Ausdrucken geht in diesem Fall nicht, wegen des Schiffstickets, das wohl noch per Hand erstellt werden muss, wie mir vor ein paar Jahren mal ein Bahnangestellter erklärte. Was mich ein bisschen bei der Buchung geärgert hat war, dass die Eingabe für die Bahncard-Ermäßigung ziemlich versteckt war. Zum Glück habe ich es noch rechtzeitig bemerkt, dass die Ermäßigung nicht mitgebucht worden war, denn sonst hätte ich völlig unnötig ca 10 Euro mehr in Herrn Mehdorns gierigen Rachen gesteckt und das muss ja nun wirklich nicht sein.

Stadionbesuch

Kategorie: notiert, geschrieben am 30. August 2008 von der Flaneur

Ich glaube meine kleine Digitalkamera übt eine geheimnisvolle Macht über mich aus. Nachdem heute Vormittag die unumgämglichen Haushaltsarbeiten wie Wäsche waschen, einkaufen und abspülen erledigt waren und ich mich, wie gewohnt in Richtung Hafen aufmachen wollte, da flüsterte sie mir auf einmal zu: “Das ist doch Blödsinn. Was willst Du am Hafen ? Das Containerschifffoto Numero 3.237 machen ? Wie langweilig ! Fahr doch mal zum HSV und schau Dir das Stadion an.” Wer von meinen Lesern schon mal ähnliches erlebt hat, der weiß, dass jegliche Diskussion hier ins Leere veläuft und so machte ich mich denn heute auf, zum ersten Mal seitdem ich in Hamburg lebe, die Wirkungsstätte des HSV zu besuchen. Ein Fußweg von einer guten Viertelstunde brachte mich zur S-Bahn-Station Langenfelde und von dort war es dann nur eine Haltestelle weiter bis nach Stellingen. Nach Verlassen der S-Bahn-Station bin ich dann ein wenig vom Weg abgekommen, was aber nicht weiter schlimm war, hatte ich doch so Gelegenheit, die Nachbarn des einen Hamburger Traditionsklubs, Schrotthändler und Baustoffgroßhandel, kennenzulernen und darüber hinaus noch Menschen aus der Provinz, die eigentlich nach Klein Flottbek wollten, vorsichtig darauf hinzuweisen, dass sie hier nicht ganz richtig seien. Aber gut, irgendwann sah ich es dann vor mir das HSV-Stadion (ich verzichte hier auf die Nennung der korrekten Bezeichnung HSH-Nordbank-Arena, da diese sich ja je nach Sponsor eh alle Naselang ändert). Zuerst einmal die ganze Geschichte von außen betrachtet, wobei natürlich der Fuß von Uns Uwe ein fotografisches Pflichtmotiv war.

Ja und dann war es auch schon 16:00 Uhr und ich machte mich auf zum HSV-Museum, denn von dort startete die Besichtigung des Stadions (Kostenpunkt 6 Euro). Eine kleine Gruppe von insgesamt zwölf Personen wir, davon eine Frau mit ihrem zehnjährigem Sohn sowie neun Jungmänner aus der Provinz bei Stade, die mal die Wunder der Großstadt erkunden wollten und für die die größte Sensation der Führung darin bestand, dass sie den Maserati eines HSV-Spielers aus gebührendem Abstand betrachten durften. Die Führung selber, alles in allem sehr nett vorgetragen von einem jungen HSV-Mitarbeiter, ist nicht der Rede wert. Mir kam es vor allem darauf an, ein paar Fotos vom leeren Stadion zu machen

Offen gestanden war ich ein klein wenig enttäuscht als ich das Stadion dann zum ersten Mal sah. In meiner Phantasie hatte ich es mir sehr viel größer vorgestellt. Doch das, was ich sah, das machte auf mich einen beinahe intimen, schnuckeligen Eindruck. Aber das mag vielleicht anders sein, wenn das Stadion mit zigtausenden enthemmten Fußballfans gefüllt ist. Wenig später durften wir dann noch einen Blick in zwei VIP-Lounges werfen - ich sag nur, wenn unsere Unternehmen noch in der Lage sind, für solche Trostlosigkeiten 100.000 Euro und mehr im Jahr zu berappen, dann kann die Lage der Unternehmen nicht wirklich schlecht sein - und auch ein Blick in die Umkleidekabine für die Gastmannschaft wurde uns erlaubt, genauso wie eine Besichtung des Raumes in dem nach Spielende die Pressekonferenz abgehalten wird.

Auch jetzt, nachdem ich das hier geschrieben habe, merke ich, wie fremd mir diese Fußballwelt doch im Grunde genommen ist. Klar habe ich mich vorhin geärgert, dass die Arminia gegen den HSV verloren hat, aber der Enthusiasmus und das ehrfürchtige Staunen, mit denen die Jungs aus der Provinz sich die diversen Bilder und Wimpel anschauten, die überall an den Wänden hingen, der fehlt mir ja nun vollends.

Bitte nicht stören

Kategorie: notiert, geschrieben am 29. August 2008 von der Flaneur

Ich schau nämlich gleich Chicken run. Das ist doch mal ein heiter-entspannter Start ins Wochenende

“Der Pfälzer Waldschrat ist gescheitert”

Kategorie: notiert, geschrieben am 28. August 2008 von der Flaneur

Eben gerade habe ich mal ein bisschen gestöbert, was es denn im Netz schon an Äußerungen und Kommentaren zum fünften Band von Wehlers Deutscher Gesellschaftsgeschichte gibt. Und relativ rasch bin ich da auf den Lesesaal der FAZ gestoßen, eine Seite, die bislang, wie ich zu meiner Schande gestehen muss, meiner Aufmerksamkeit entgangen ist. Dort werden seit dem 25. 08. 2008 Auszüge aus Wehlers Abschlussband seiner Opus Magnum veröffentlicht und man findet dort auch ein sehr interessantes Interview mit ihm, wo er sich unter anderem auch zum Verhältnis der SPD zur Linkspartei äußert. Ich bin jetzt am überlegen, ob ich das Wehlersche Werk in meine Amazon-Wunschliste aufnehmen soll. Aber warum eigentlich nicht? Die wird dann zwar noch geschichtsträchtiger als sie es ohnehin schon ist, denn neben der Gesellschaftsgeschichte, die alles in allem rund 4.800 Seiten umfasst, möchte ich auch noch die große Biographie über Wilhelm II lesen, die auch so zwischen 2.000 und 3.000 Seiten umfasst und dann kommt noch eine Bismarck-Biographie hinzu nebst so ein bisschen Kleinkram. Wann ich das alles lesen soll und kann, ist mir zwar ein Rätsel, aber egal, wünschen kann ich es mir ja.

Es gibt Tage, da geht mir alles auf die Nerven

Kategorie: notiert, geschrieben am 27. August 2008 von der Flaneur

die ewiggleichen Kundenanfragen, das ewiggleiche Gestöhne der Kollegen über die anstrengenden Kunden, die grauen Gesichter in Bus und U-Bahn, okay, meins sieht nicht viel anders aus, die Warterei an den Haltestellen und jetzt bewegt sich mein Rechner ungefähr in dem Tempo, mit dem ich nach einem 9-Stunden-Tag aus dem Call-Center schleiche. Da hilft nur eins: ab ins Bett, schlafen und darauf hoffen, dass ich morgen die Welt ein wenig anders wahrnehme.

Von Uwe Timm

Kategorie: Lektüre, geschrieben am 26. August 2008 von der Flaneur

habe ich seit Ewigkeiten nichts mehr gelesen. Wenn mich meine Lesenotizen nicht täuschen, dann war es im Oktober 2003 gewesen als ich Am Beispiel meines Bruders las. In der Zwischenzeit hat es von ihm bestimmt noch ein paar neue Bücher gegeben, ein Buch über Benno Ohnsorg fällt mir ein. Aktuell ist jetzt von ihm ein neues Buch mit dem Titel Halbschatten erschienen. Auf Transatlantik kann man sich dazu einen Videoclip anschauen, in dem Uwe Timm von der Arbeit an diesem Buch berichtet. Und damit es bei mir nicht in Vergessenheit gerät, habe ich es sicherheitshalber auf meiner Amazon-Wunschliste vermerkt.

Neues Lebensgroßprojekt geplant

Kategorie: notiert, geschrieben am 25. August 2008 von der Flaneur

Ich muss jetzt wirklich mal daran gehen, dass ich am Sonntagabend nicht bis in die Puppen aufbleiben und im Netz herumsurfen und später im Bett noch endlos lange lesen kann, wenn am nächsten Morgen in aller Herrgottsfrühe des Weckers lustig Lied erschallt. Denn mit viel zu wenig Schlaf, mit einem Dauergähnen im Gesicht, halbbetäubt zur Arbeit zu taumeln, das kann’s ja nun nicht sein. Das Blöde an diesem ganzen Projekt ist, dass ich mir das jeden Montag sage. Aber noch bin ich voller Hoffnung, dass ich das in absehbarer Zukunft mal auf die Reihe kriege. Und weil gestern zwei Stunden Schlaf fehlten, geht es heute auch früh ins Bett.

Der Wettergott ist ungerecht

Kategorie: notiert, geschrieben am 24. August 2008 von der Flaneur

Gestern, am einzigen freien Tag, den ich in der Woche habe, gab’s Dauerregen. Heute, wo ich den Nachmittag eh im Hotel hinterm Tresen hocken muss, scheint die Sonne und es ist trocken. Also, mein lieber Herr Petrus, das hätte man vom Ablauf doch auch bestimmt anders regeln können, oder?

Das kann doch nicht angehen,

Kategorie: notiert, geschrieben am 23. August 2008 von der Flaneur

dass es seit heute morgen um vier Uhr ununterbrochen regnet. Eigentlich wollte ich ja noch runter zum Hafen, um mir heute Abend das Red Bull Cliff Diving anzuschauen, wo die besten Klippenspringer vom Mast der Rickmers Rickmer in den Hamburger Hafen springen. Aber bei dem Schmuddelwetter lasse ich das lieber sein, denn halbwegs annehmbare Fotos dürften eh nicht dabei rauskommen denke ich.

Wenn man

Kategorie: notiert, geschrieben am 22. August 2008 von der Flaneur

vor 1,3 Milliarden Internetnutzern gerügt wird, dann ist das kein angenehmes Gefühl. Aber Frau Chikatze, die da mit mir geschimpft hat, hat ja unzweifelhaft Recht. Also ich streue Asche auf mein greises Haupt und hoffe, dass das jetzt klappt mit dem Kommentarabo :-)