EM-Finale 2008: Die Analyse
Kategorie: notiert, geschrieben am 30. Juni 2008 von der FlaneurWährend sich die Truppe um Jogi Löw in Berlin als Europameister der Herzen feiern lässt, was ja nun der totale Schwachsinn ist, denn so fern von den Fans ist bislang ja keine Nationalmannschaft ein großes Turnier bestritten, und Kapitän Michael Ballack sich wohl inmitten des ganzen Jubels um ihn herum fragt, ob er vom Hingsen-Syndrom befallen ist, da macht sich der Flaneur an die Arbeit und versucht Antworten auf die Frage zu finden, warum das Spiel gestern so ausgegangen ist, wie es ausgegangen ist. Nun die deutsche Mannschaft hat geackert, dafür sprechen die 100351 Meter, die die Männer in Schwarz-Weiß in den 93 Minuten zurückgelegt haben. Die Spanier brachten es hingegen nur auf 99942 Meter. Doch diese legten sie dann aber auch erheblich schneller zurück als die Deutschen, denn im spanischen Team wurde von Andres Iniesta eine Spitzengeschwindigkeit von 29 km/h erreicht, während der schnellste Läufer im deutschen Team und das ist, man lese und staune, Torsten Frings gewesen, mit 27,09 km/h über den Platz raste. Entschieden wurde das Spiel offensichtlich im Mittelfeld, wo die deutsche Elf dachte, sie könnte das Spiel mittels gepflegten Standfußball für sich entscheiden. 37471 Meter wurden von Schwarz-Weiß im Spielzentrum zurückgelegt, während es bei den Spanier 45485 Meter waren. Da scheinen die Predigten des Trainers, der ja immer wieder die geringe Laufleistung einzelner Spieler kritisiert, noch nicht allzuviel gefruchtet zu haben. Aber gut, in den kommenden zwei Jahren bis zur WM in Südafrika kann man da ja bestimmt noch was ändern. Und wer sich jetzt fragt, woher ich denn all diese schönen Zahlen habe, der klickt auf Castrolindex.com.