mal wieder im aller Ruhe zwischen dem Dockland und der Hafencity auf Fotopirsch zu gehen. Wie immer bin ich durchs Schanzenviertel gegangen, wo bei dem Superwetter die Straßencafes schon pickepacke voll waren. Im Florapark konnte ich dann an dem buntbemalten Kletterbunker nicht vorbei gehen, ohne ein Foto zu machen

Dann ging’s über die Bernstorffstraße und die Kleine Freiheit runter zum Hamburger Fischmarkt

Wenn ich schon mal hier unten bin, noch dazu bei strahlendem Sonnenschein, dann gehört ein Abstecher auf die Aussichtsplattform des Dockland sozusagen zum Pflichtprogramm

Und wenn man von oben auf den Beachclub Hamburg del Mar und die kleinen Boote schaut, die im Hafen herum schippern, da konnte man für einen Augenblick vergessen, dass man mitten in der Großstadt ist. Irgendwann hatte ich mich dann aber doch am Blick über den Hafen sattgesehen. Praktischerweise befindet sich ja beim Dockland eine Haltestelle der 62er-Fähre und nach gut 15 Minuten Bootsfahrt war ich beim Sandtorhöft, von wo es ja nur ein paar Schritte bis zur Kehrwiederspitze sind,

wo das Hanseatic Trade Center, den Anfang von Speicherstadt und Hafencity markiert.
Dem größten Bauprojekt Hamburgs musste ich natürlich auch einen Besuch abstatten. Schließlich war es mindestens zwei Monate her gewesen, dass ich zum letzten dort war. Die Bebauung am Kaiserkai dürfte in ein paar Monaten wohl fertig sein, ein fertiges Haus kann man schon mal hier bewundern (dass sich die Bewohner dieses Luxusappartements mit genau den gleichen schlampig arbeitenden Handwerkern herumschlagen müssen wie die Mieter eines 08/15-Neubaus kann man hier nachlesen)

Bewundert habe ich auch die Stahlskulptur Dialektik und Metamorphosis, die der Künstler Jörg Plickat im Auftrag der Kunstkompanie Hafencity geschaffen hat und die man jetzt im Grasbrookhafen sehen und bestaunen kann. Mittlerweile war ich von der ganzen Lauferei etwas müde geworden und schließlich musste auch noch der Nudelauflauf für’s Abendessen zubereitet werden, so dass ich mich auf den Weg ins heimatliche Eimsbüttel machte.
Am Rande der Speicherstadt gab’s dann zum Schluss noch zwei kleine Sachen, die ich dokumentieren musste: Angesichts der explodierenden Benzinpreise ist

zumindest ein Veranstalter von Stadtrundreisen zu einem traditionellen Fortbewegungsmittel zurückgekehrt. Und an einem Laternenpfahl fand ich eine sehr interessante Definition Freiheitsbegriff des Sängers Rainer von Vielen.