Archiv für Februar 2008

Sturmwarnung

Kategorie: notiert, geschrieben am 29. Februar 2008 von der Flaneur

Na, da bin ich ja mal gespannt, was Sturm “Emma” uns so bringen wird. Ich find’s ja toll, wenn der Wind ordentlich bläst, zumindest solange ich keinen Dachziegel an die Stirn geschleudert bekomme oder ich von einem Ast oder Baum erschlagen werde. Na ja, mal schaun, wie es wird. Und insgeheim hoffe ich ja darauf, dass morgen Mittag, wenn die Mitarbeiterbesprechung im Hotel vorüber ist, der Fischmarkt überflutet ist. Denn so ein Bild fehlt mir noch in meiner Fotosammlung.

In Winterhude sitzt die Spaßfraktion

Kategorie: notiert, geschrieben am 28. Februar 2008 von der Flaneur

von der Zeit. Und weil ja jetzt alle Welt von Liechtenstein, Zumwinkel und den Steuerhinterziehern redet, da ist den lustigen Gesellen aus der Dorotheenstraße der Gag der Woche, ach was rede ich da, des Monats, vielleicht gar des Jahres eingefallen. Der Schenkelklopfer schlechthin. Sie haben und nun haltet euch fest, liebe Leserinnen und Leser, ein Steuerhinterziehungsformular entworfen. Das ist doch zum Gähnen lustig, oder?

Spielkram

Kategorie: Entdeckungen, geschrieben am 28. Februar 2008 von der Flaneur

Bei Google Talk gibt’s jetzt auch eine Chat-Software, die man in seinen Blog einbinden kann. Ich hab’s mal rechts in die Sidebar gepackt, unter der Rubrik “Sag mir’s jetzt”, mal schaun, wie lange ich es dort lasse, bin ja nicht so der große Chatter.

Schön wie Brad Pitt

Kategorie: notiert, geschrieben am 27. Februar 2008 von der Flaneur

soll mann werden, wenn er sich nur die Wässerchen und Cremes der Kosmetikfirma Dr. Hauschka ins Gesicht schmiert. Das ist natürlich ein Angebot und Versprechen dem der Flaneur nicht widerstehen kann und wenn es diese Produkte dann auch noch für lau gibt, dann bin ich natürlich dabei und so habe ich mich grade eben für das betreffende trnd-Projekt angemeldet. Wer meint, dass er schönheitsmäßig noch irgendwie Nachholbedarf hat, kann sich gerne auch bei trnd anmelden und zwar über diesen Link.

“Ich gehe dann mal nach Hause”

Kategorie: Entdeckungen, geschrieben am 27. Februar 2008 von der Flaneur

Ein alltäglicher Satz, wer weiß, wie oft er im Laufe eines Tages ausgesprochen wird und in der Tat, die Aktion, die er ankündigt, ist in der Regel auch völlig unspektakulär. Ganz anders ist das jedoch beim Nachhauseweg von Christoph Rehage, denn der gute Mann geht zurzeit von Peking in seine Heimatstadt Bad Nenndorf und was er auf den gut 10.000 Kilometern, für die er zwei Jahre Gehzeit veranschlagt hat, erlebt, darüber berichtet er in seinem Blog.

Zukünftig wird wieder mehr gelesen

Kategorie: notiert, geschrieben am 26. Februar 2008 von der Flaneur

In den letzten Wochen war es mit dem Lesen bei mir nicht allzu gut bestellt. Nein, an interessanter und spannender Lektüre bestand kein Mangel, es war eher so, dass ich der verführerischen Macht der bewegten, bunten Bilder erlegen bin. Aber damit soll ja jetzt Schluss sein, wie Spiegel Online berichtet. Einerseits ist das natürlich gut, weil ich dann wieder mehr Zeit zum Lesen habe (ganz abgesehen davon, dass der Besuch der einschlägigen Seiten gesetzesmäßig eh nicht so ganz koscher war), andererseits werde ich dieses Vergnügen schon missen, denn die dort gezeigten Filme waren in der Qualität schon toll. Aber egal und überhaupt, die besten Filme finden ja sowieso im eigenen Kopfkino statt.

Buchhändler sind genial!

Kategorie: Lektüre, geschrieben am 25. Februar 2008 von der Flaneur

Okay, dieser Freudenausruf wird zumindest bei einer Leserin dieses Blogs nur ein müdes Lächeln hervorrufen, ist ihr diese Tatsache doch seit langem bekannt, aber für mich als einfacher Leser ist es immern wieder faszinierend, wie die netten Damen und Herren in den Buchhandlungen meines Vertrauens mit drei, vier Stichworten, die ich ihnen mitteile, sofort zielsicher ins Regal greifen und den richtigen Titel hervor holen, nach dem ich zuvor stundenlang vergeblich gesucht hatte. Heute hatte ich mal wieder so ein Erlebnis. Irgendwann im Herbst vergangenen Jahres lief mir ein Buch über den Weg, das mich neugierig machte. Sofort kaufen konnte und wollte ich es damals noch nicht, es lagen noch reichlich ungelesene Bücher auf meinem Nachttisch und allein der Name des Autors, Germar Grimsen, erschien mir ungewöhnlich genug, dass ich dachte, das brauchst du dir nicht aufzuschreiben, das kannst du dir so merken. Pustekuchen. Denn seit dem letzten Wochenende grübelte ich über Titel und Autor und keins von beiden wollte mir einfallen. Nur den Verlag und ein paar Stichworte zur Handlung erinnerte ich und damit suchte ich dann heute eine meiner beiden Buchhandlungen im Viertel auf und schwuppdiwupp hatte der kundige Mann schon das Buch aus dem Regal geholt.

So, und jetzt geht’s zum Endspurt: knapp 150 Seiten Preußen liegen noch vor mir, das sollte bis zum Wochenende doch zu schaffen sein.

Schwarz-Grün, why not

Kategorie: Politik, geschrieben am 24. Februar 2008 von der Flaneur

So. die Hamburger haben gewählt. Rot-rot-grün hätte zwar eine knappe rechnerische Mehrheit, aber ich denke, dass sich Naumann, allein aus Glaubwürdigkeitsgründen, nicht auf solch ein Experiment einlassen wird, zumal eine Mehrheit von nur zwei Stimmen ja nicht besonders stabil ist. Große Koalition? Klar, rechnerisch genauso möglich wie die erste Variante, aber politisch wäre dies mit Sicherheit die schlechteste aller Lösungen, außer dass die SPD mal wieder ein bisschen Regierungsluft schnuppern könnten. Und wenn man sich diese genannten Varianten anschaut, dann bleibt letztendlich als halbweg realistisches Modell nur eine Koalition zwischen CDU und GAL. Die Mehrheit in der Bürgerschaft wäre stabil, nach den derzeitigen Hochrechnungen würden beide zusammen über 68 Abgeordnete besitzen, gegenüber 53 Stimmen bei der Opposition. Gut, die GAL müsste ein paar Kröten schlucken, aber da könnte es dann auch einen Deal geben: Wir sagen ja zur Elbvertiefung und ihr cancelt das Kohlekraftwerk. Nein, wenn sich die Aufregung des Wahlabends gelegt hat, dann sollte die Regierungsbildung hier oben relativ rasch vonstatten gehen. Die SPD muss sich hingegen auf Bundes- und Länderebene überlegen, wie sie in Zukunft mit der Linkspartei umgehen soll. Denn nach der Etablierung dieser Partei im bundesdeutschen Parteiensystem befinden sich die Sozialdemokraten derzeit gegenüber der Union in einem strukturellen Defizit. Das heißt, die SPD wird vorerst aus keiner Wahl als stärkste politische Kraft hervorgehen, was bedeutet, dass der Regierungschef bei einer großen Koalition immer von der Union gestellt werden wird. Sollte sie wie bisher vehement eine Zusammenarbeit mit der Linken ablehnen, stürzt sie sich in eine Selbstblockade, die ihr alle politischen Handlungsmöglichkeiten nimmt oder zu erheblichen Glaubwürdigkeitsproblemen führt, wenn sie sich, wie jetzt in Hessen angedacht wird, klammheimlich von der Linken mitwählen lässt.

Die Fotoausbeute des heutigen Spazierganges

Kategorie: notiert, geschrieben am 23. Februar 2008 von der Flaneur

besteht aus einem Heiligen im Sündenpfuhl, Polizisten, die wohl manchmal nicht wissen, wie sie einem dringenden Bedürfnis nachkommen können, einem Blick durchs Fenster und ein Bild vom Hafen darf natürlich nicht fehlen

'Eingangsportal St. Joseph Kirche' von Der Flaneur 'Wasserschutzpolizei' von Der Flaneur

'Abbruchhaus im Schanzenviertel' von Der Flaneur 'Schwimmdock im Hamburger Hafen' von Der Flaneur

Gestöbert und was Tolles gefunden

Kategorie: Entdeckungen, geschrieben am 22. Februar 2008 von der Flaneur

Vorhin habe ich ein wenig beim Deutschlandfunk und bei Deutschlandradio Kultur gestöbert und bin dort auf Folge-mag.com gestoßen. Ein Interview Magazin über zeitgenössische Köpfe. Absolut sehenswert, finde ich.