Archiv für das Themengebiet 'Hotel'

Die erste Ziellinie ist erreicht

Kategorie: Hotel, geschrieben am 5. September 2010 von der Flaneur

Jetzt kann ich vier hotelfreie Sonntage hintereinander genießen, die ich mir auch verdient habe. Denn sieht man einmal von dem letzten Sonntag vor Weihnachten im vergangenen Jahr und den einen Sonntag im April, wo ich zur Konfirmation meines Neffen war, habe ich Sonntag für Sonntag meine sechs Stunden hinter der Rezeption verbracht. Und jetzt freue ich mich um so mehr auf ruhige Sonntagnachmittage, an denen ich ausgiebig faulenzen kann

Endlich Ruhe

Kategorie: Hotel, geschrieben am 29. August 2010 von der Flaneur

im Hotel. Bis eben wirbelte die Chefin noch in der Lobby herum und da ist dann immer Hektik hoch drei angesagt, aber jetzt ist sie auf den Weg in die heimatlichen Gefilde und da an Anreisen während meiner Schicht so gut wie nichts mehr ansteht, dürfte das wohl mal wieder ein ruhiger Nachmittag werden. Passt mir aber ganz gut, denn so hundertprozentig fit fühle ich mich noch nicht.

Mal wieder ein Chaostag im Hotel

Kategorie: Hotel, geschrieben am 22. August 2010 von der Flaneur

Hausdame, die für die Endkontrolle der Zimmer zuständig ist, hat sich überraschend krank gemeldet, Chefin hing die ganze Zeit an der Rezeption und ständig hingen irgendwelche Gäste am Tresen, Nein, ein geruhsamer Hotelnachmittag sieht definitiv anders aus. Aber so ganz habe ich die Hoffnung noch nicht aufgegeben, dass es bald ein wenig ruhiger zugeht.

Der nachmittägliche Gästeansturm

Kategorie: Hotel, geschrieben am 15. August 2010 von der Flaneur

ist vorüber, hoffentlich, so dass die restlchen drei Stunden an der Rezeption jetzt einigermaßen ruhig und gemächlich vor sich hin
plätschern werden.

Für’s Lesen bezahlt werden

Kategorie: Hotel, geschrieben am 1. August 2010 von der Flaneur

war und ist ja ein Traum von mir, der heute Nachmittag zumindest ansatzweise in Erfüllung geht. Denn an der Rezeption ist alles ruhig, das Telefon schweigt vor sich hin und auch der elektronische Posteingang hält sich in Grenzen, so dass ich endlich mal wieder Zeit habe, mich in meine Lektüre - seit Wochen ackere ich mich durch Tom Jones von Henry Fielding - zu vertiefen.

Ein Gewusel ist das heute

Kategorie: Hotel, geschrieben am 25. Juli 2010 von der Flaneur

im Hotel. Kaum dass ich mal fünf Minuten Ruhe habe. Entweder wird mein Rezeptionstresen belagert oder ich werde mit Zimmeranfragen bombardiert. Ein Gutes hat das Ganze: die Zeit vergeht wie im Fluge und jetzt sind es nur noch gut zwei Stunden, die ich hier ausharren muss und dann habe ich es mal wieder geschafft für heute.

Wie der letzte Mohikaner

Kategorie: Hotel, geschrieben am 18. Juli 2010 von der Flaneur

komme ich mir langsam im Hotel vor. Jetzt hat völlig überraschend auch noch der Kollege aufgehört, den ich seit Beginn meiner Rezeptionskarriere am Sonntag immer abgelöst habe. Schade, schade.

Den Nachmittag im Hotel

Kategorie: Hotel, geschrieben am 4. Juli 2010 von der Flaneur

habe ich auch hinter mir und jetzt beginnt die Urlaubswoche so richtig.

Falsche Einstellung

Kategorie: Hotel, geschrieben am 20. Juni 2010 von der Flaneur

Bei den paar Zimmer, die heute im Hotel gebucht waren, hatte ich mich auf einen ruhigen Nachmittag eingestellt, aber das war mal wieder nichts. Die ganze Zeit bin ich bis jetzt ununterbrochen am rödeln gewesen. Gleich zu Beginn, als ich noch mitten mit meinem Kollegen in der Übergabe war, tauchte eine Musikergruppe auf, die unbedingt ihre Zimmer haben wollte, die noch in der Mache waren. Als ich mit denen noch am diskutieren war, schneite eine zweite Band herein, die aber nur ihr Gepäck abholen wollte und ein paar Sekunden später kam dann noch eine weitere Gruppe, so dass sich auf einmal 15 - 20 Leute in der kleinen Lobby drängelten. Aber zum Glück war das Chaos dann rasch vorbei, die Reisenden machten sich auf die Socken und für die Band, die gerade gekommen war, konnte ich ein paar andere Zimmer aus dem Hut zaubern, so dass am Schluss alle glücklich und zufrieden waren. Tja und dann fingen die Leute an, sich an ihre Rechner zu setzen und mich Buchungsanfragen zu bombardieren.

Wildwestmethoden im Hotel

Kategorie: Hotel, geschrieben am 6. Juni 2010 von der Flaneur

Jetzt muss ich ja doch mal meinem Herzen Luft machen, denn was ich vorhin von meinem Kollegen an der Rezeption erfahren habe, ist echt ein starkes Stück. Seit vielen, vielen Jahren war im Hotel eine Mitarbeiterin beschäftigt, die für die Reinigung der Sanitäranlagen und das Waschen der Handtücher zuständig war. Eine supernette, hilfsbereite Frau, die sich nie zu schade war, wenn irgendetwas passiert war, auch mal außerhalb ihrer Arbeitszeit vorbeizukommen. Ja, ihr Engagement für’s Hotel ging sogar soweit, dass sie, obwohl noch krankgeschrieben, trotzdem zur Arbeit kam, wenn eklatanter Personalmangel herrschte. Kurz und gut, eine Mitarbeiterin nach der sich jeder Arbeitgeber die Finger lecken würde. Nun ist die gute Frau auch nicht mehr die Jüngste und in den vergangenen zwölf Monaten war sie dann häufer mal für längere Zeit krank. Eine Operation am Fuß, eine schwere Bronchitis und noch irgendwas, spielt aber letztendlich keine Rolle. Tja, und heute habe ich von meinem Kollegen erfahren, dass dieser Mitarbeiterin Knall auf Fall gekündigt wurde. Arbeitsrechtlich mag das ja alles in Ordnung sein, aber menschlich gesehen finde ich das Verhalten der Hotelbesitzer einfach nur empörend, denn mit ein wenig guten Willen hätte sich da bestimmt auch eine andere Lösung finden lassen.