Langweilig

Kategorie: notiert, geschrieben am 17. Mai 2012 von der Flaneur

Große Freiheit

Hamburgs weltberühmte Amüsiermeile, die Reeperbahn, sowie die angrenzenden Seitenstraßen sind eine Gegend, die ich äußerst selten durchstreife. Heute war ich mal wieder dort, um den Kiez fotografisch zu erkunden. Doch allzu groß ist die Bilderausbeute nicht, die ich nach Hause gebracht habe. Vielleicht fehlte mir heute das richtige Auge für die Motivsuche, denn das, was ich an Bildern gemacht habe, fand ich nicht allzu prickelnd. Aber zum Glück läuft die Straße ja nicht weg und es wird bestimmt Zeiten geben, wo ich mehr und bessere Bilder von der “sündigen Meile” machen werde.

Wenn rohe Kräfte frühmorgens unter Dusche sinnlos walten

Kategorie: notiert, geschrieben am 16. Mai 2012 von der Flaneur

Alles begann wie gewohnt, wenn ich im Call-Center Frühschicht habe: kurz vor 5:00 Uhr klingelte der Wecker, nach den Nachrichten bin ich aufgestanden und ins Bad geschlurft, in der Hoffnung, dass die gewohnt heiß-kalte Dusche auch heute meine Lebensgeister so weit aktiviert, dass ich mich ohne Selbstgefährdung anziehen und mir meine Stullen für die Arbeit schmieren kann. Nun gut, ich stand also unter der Dusche und war gerade dabei den Duschkopf ein wenig zurecht zu rücken, als ich plötzlich und ohne dass ich nun besonders heftig an dem Teil herum gezogen hätte, besagten Duschkopf in der Hand hielt, während der Schlauch wild in der Duschkabine herum tanzte und alles nass machte nur nicht mich. Die Diagnose war rasch erstellt, das Teil war einfach abgebrochen. Ich frage mich, wie so was passieren kann. Ist es möglich, dass Metall in einer Gewindeverbindung im Laufe der Zeit einfach mürbe wird und das dann eine Berührung genügt und das Teil bricht einfach ab ? Sehr mysteriös das alles. Nun sind morgen und übermorgen beim morgendlichen Waschritual erst einmal Schlauchgüsse angesagt und am Wochenende wird dann eine neuer Brausekopf montiert. Als ob ich nichts anderes zu tun hätte.

Auch heute

Kategorie: notiert, geschrieben am 15. Mai 2012 von der Flaneur

bin ich nicht von Außerirdischen entführt worden. Mehr gibt es nicht zu berichten.

Den ersten Arbeitstag

Kategorie: notiert, geschrieben am 14. Mai 2012 von der Flaneur

habe mal wieder überstanden. Gottlob ist am Donnerstag ja schon wieder Feiertag, so dass das eine angenehm kurze Arbeitswoche ist, also genau das Richtige zum Wiedereinstieg in das Arbeitsleben.

Wenigstens das bleibt mir

Kategorie: notiert, geschrieben am 13. Mai 2012 von der Flaneur

Nicht nur, dass die blau-gelben Untoten nun auch in NRW weiterleben, nein, ich muss nun auch der Tatsache ins Auge sehen, dass die Call-Center- freie Zeit in ein paar Stunden mal wieder vorbei ist. Immerhin brauche ich morgen erst um 11:00 Uhr da zu sein, was bedeutet, dass ich morgen noch ein Stündchen länger schlafen und dann noch Zeit für ein ausgiebiges und gemütliches Frühstück habe, bevor ich mich dann auf’s Fahrrad schwinge. Und wenn ich die Augen ganz weit aufmache, dann sehe ich in der Ferne, sprich ab dem 08. 07., einen Hoffnungsschimmer am Horizont, der von Tag zu Tag größer wird, denn da steht dann schon die nächste Urlaubswoche an.

Hafengeburtstag, muss ich nicht haben

Kategorie: notiert, geschrieben am 12. Mai 2012 von der Flaneur

Mann in der Elbe Fähranleger Dockland

Lieber stehe ich allein mitten auf der Elbe, als mich mit den Massen stundenlang zentimeterweise vorwärts zu bewegen.

Ruhetag

Kategorie: notiert, geschrieben am 11. Mai 2012 von der Flaneur

offenbar hat mich der gestrige Ausflug nach Hannover doch stärker gefordert als ich es angenommen habe. Denn außer ein paar Lebensmittel einkaufen, habe ich heute absolut nichts gemacht, sieht man einmal von stundenlangem Lesen ab. Vorhin hatte ich für einen Moment das Gefühl, ich müsste mich für dieses Nichtstun vor mir selbst rechtfertigen. Was für ein absurder Gedanke. Besteht denn darin nicht gerade der Sinn und Zweck von Urlaubstagen, einfach mal zur Ruhe zu kommen, einfach nur zu sein, ohne irgendwelche Verpflichtungen erfüllen zu müssen. Es ist schon komisch, wie sehr der Leistungsgedanke sich im Laufe des Lebens in mir festgefressen hat.

Herrenhäuser Gärten

Kategorie: Kleine Fluchten, geschrieben am 10. Mai 2012 von der Flaneur

Die Herrenhäuser Gärten standen schon seit langem auf meiner Liste der Orte in Deutschland, die ich unbedingt mal gesehen haben wollte. Heute war es dann soweit und ich habe mich auf den Weg in die niedersächsische Landeshauptstadt gemacht. Die Hinfahrt verlief ein klein wenig chaotisch, da kurz vor Celle ein Güterzug entgleist war, so dass zwischen Eschede und Celle ein Schienenersatzverkehr eingerichtet wurde. War aber alles halb so wild, denn letztendlich bin ich nur eine halbe Stunde später als geplant in Hannover angekommen. Vom Hauptbahnhof ging’s dann zu Fuß durch die Bahnhofstraße zur Haltestelle Kröpcke und von dort mit der Straßenbahnlinie 4 (man kann auch die Linie 5 nehmen) hinaus zu den Herrenhäuser Gärten. Offen gestanden, war ich ja ein wenig skeptisch, ob mir die ganze Anlage überhaupt gefallen würde. Denn vor allem das Herz- und Prunkstück der ganzen Anlage, der barocke Große Garten, mit seinen abgezirkelten Mustern, ist eine Gartenform, die mir eigentlich überhaupt nicht zusagt, ich bin da doch eher ein Freund des englischen Landschaftsgarten, wie dem Jenisch-Park in Hamburg. Doch als ich dann vor Ort war, hat mich diese Anlage, die viel weitläufiger ist, als es die Fotos vermuten lassen, gleich in ihren Bann gezogen.

 

Herrenhäuser Gärten

 

Obwohl das Wetter zum Fotografieren nicht gut war, habe ich dennoch jede Menge Bilder gemacht.

Serienjunkie

Kategorie: notiert, geschrieben am 9. Mai 2012 von der Flaneur

Dass ich auch so ein kleiner Serienjunkie bin, habe ich hier schon des öfteren kundgetan. Jetzt habe ich mir die beiden ersten Staffeln der vielgerühmten US-Serie “Breaking Bad” um den unheilbar an Lungenkrebs erkrankten Chemielehrer Walter White, der, um seiner Familie ein gesichertes Auskommen nach seinem Tode zu verschaffen, ins Drogengeschäft einsteigt, gekauft. Die erste Folge habe ich mir gestern bereits angeschaut und war schon sehr beeindruckt. Warum sind solche Serien nicht bei uns möglich, frage ich mich. Da kleistert uns zum Beispiel das ZDF mit seinen zig SOKO-Serien (Stuttgart, Köln, Leipzig, Wismar, München (5113) und Kitzbühl) die Hirne zu und ich frage mich, warum man diesen ganzen 08/15 - Schrott nicht einfach für ein Jahr einstellt und mit dem eingesparten Geld was wirklich vernünftiges produziert, an das sich die Zuschauer auch noch nach ein paar Jahren erinnern. Dass das viel zu naiv gedacht ist, weiß ich natürlich auch, aber man wird ja noch mal ein wenig vor sich hin träumen dürfen.

Prokrastination erfolgreich bekämpft

Kategorie: notiert, geschrieben am 8. Mai 2012 von der Flaneur

Letztendlich dauert die ganze Angelegenheit bei mir nie länger als eine gute Stunde. Aber ich habe in den Jahren eine Meisterschaft darin entwickelt, diese eine Stunde Arbeit Woche um Woche, Monat um Monat vor mir herzuschieben, so lange bis mir dann ein freundlich-mahnender Brief vom Finanzamt ins Haus flattert, ich möge doch bitte meine Steuererklärung abgeben. Nun für dieses Jahr kann sich Herr Schäuble die Portokosten sparen, denn soeben habe ich meine Steuerdaten via Elster übermittelt. So dass ich mich jetzt, was diese leidige Angelegenheit betrifft, wieder für ein Jahr bequem zurücklehnen kann.