Zerschlagen

Kategorie: Call-Center, geschrieben am 10. März 2010 von der Flaneur

Heute waren die Kunden mal wieder wie entfesselt, in einer Tour nur am Telefon gehangen und geredet und geredet und geredet …, kein einziger Moment, wo das Anrufaufkommen mal etwas weniger wurde, na ja, ich hab’s überstanden, zwei Tage noch und dann ist Wochenende.

Verhängnisvolle Macht der Gewohnheit

Kategorie: Call-Center, geschrieben am 9. März 2010 von der Flaneur

Seit Wochen beginnt meine Spätschicht im Call-Center um 12:45 Uhr. Nur heute fing sie bereits um 12:30 Uhr an, was mir aber erst auffiel, als ich mich um 12:45 Uhr an der Telefonanlage anmeldete. Bis jetzt habe ich die Kolleginnen und Kollegen, die mir erzählten, wie sie zu spät gekommen oder zu früh gegangen sind, weil sie die täglich wechselnden Arbeitszeiten durcheinander gebracht haben, insgeheim belächelt. Tja und jetzt zähle ich selber zum Club der Verwirrten.

Nix zu schreiben,

Kategorie: notiert, geschrieben am 8. März 2010 von der Flaneur

da nix passiert.

Geschafft

Kategorie: Hotel, geschrieben am 7. März 2010 von der Flaneur

Endlich bin im Hotel mit meinen Sachen auf dem Laufenden und kann mich für die verbleibenden drei Arbeitsstunden bequem zurücklehnen.

Zwischen Blau und Grau wusste Petrus

Kategorie: Hamburg, notiert, geschrieben am 6. März 2010 von der Flaneur

sich heute zunächst nicht zu entscheiden. Als ich heute Vormittag zu meinen kleinen Fotobummel aufbrach, war der Himmel strahlenblau. Das richtige Wetter, dachte ich mir, um mal wieder oben vom Michel ein paar Fotos zu machen. Gesagt, getan und nach einer guten halben Stunde stand ich oben auf der Plattform, wo schon ein heftiger Schneeschauer auf mich gewartet hatte

Blick auf die Außenalster Blick auf das Hamburger Rathaus

Lausig kalt war’s da oben, so dass ich es nur eine knappe Viertelstunde dort aushielt und in Anbetracht der widrigen Wetterverhältnisse schon überlegte, meine Fotoexkursion abzubrechen und mir einen faulen Samstag auf dem Sofa zu machen. Doch während ich mit dem Fahrstuhl wieder nach unten sauste, hatte Petrus seine Meinung geändert, denn als ich die Kirche verließ empfing mich ein strahlendblauer Himmel

Hamburger Michel im Winter

Doch Beständigkeit gehörte heute Vormittag nicht zu Petrus Stärken. Denn kurze Zeit später, ich hatte mich zwischenzeitlich entschieden mit der 62er-Fähre zum Dockland zu fahren, sah die Welt schon wieder dunkelgrau aus

Fähre im Hamburger Hafen

Die Aussichtsplattform beim Dockland war dann leider gesperrt, so dass ich meine Pläne kurzfristig ändern musste und so machte ich mich mit der S-Bahn auf den Weg zum Hafenmuseum auf der Veddel, um mir von dort aus der Ferne mal das Kreuzfahrtschiff MSC Magnifica anzusehen

Blick auf die MSC Magnifica

nur um feststellen zu müssen, dass diese Riesenpötte, egal ob sie nun Queen Elizabeth oder AIDA-Sonstnochwas heißen, alle gleich häßlich ausschauen.

Es ist immer wieder faszinierend

Kategorie: Call-Center, geschrieben am 5. März 2010 von der Flaneur

zu erleben, wie sich schlagartig die Atmosphäre im Call-Center ändert, wenn wir einen Totalausfall unserer Systeme haben und nicht nur die Telefonanlage streikt sondern auch das gesamte EDV-System. Ungefähr eine Minute hält die Anspannung, die bis dahin den Raum gefüllt hat, noch an, solange bis der letzte Agent realisiert hat, das nichts mehr geht und dann meine ich immer einen kollektiven Seufzer der Erleichterung zu vernehmen. Alle lehnen sich entspannt zurück und harren der Dinge die da kommen werden. Man hat mal wieder Zeit ein wenig mit den Kollegen zu plaudern oder seine Maiils zu lesen oder sich einfach nur zurückzulehnen und für mehr als einen Augenblick abzuschalten. Eine knappe dreiviertel Stunde dauerte dieser paradiesische Zustand an und dann schauten wir wieder hochkonzentriert auf unsere Bildschirme.

Fängt die Saure-Gurken-Zeit

Kategorie: notiert, geschrieben am 4. März 2010 von der Flaneur

im deutschen Pressewesen dieses Jahr bereits im März an und nicht, wie gewohnt, erst im Juli/August? Diese Frage stellte sich mir heute morgen in der U-Bahn bei der Lektüre der Frankfurter Rundschau. Denn an prominenter Stelle, auf den Seiten zwei und drei informierten die Redakteure des linksliberalen Blattes über die sensationelle Erkenntnis, dass in Folge des Erdbebens in Chile ein Tag nun nicht mehr 24 Stunden lang ist, sondern dass dieser um 1,26 Millionstel Sekunden verkürzt wurde. Tja, da ist es kein Wunder, wenn ich nur die Hälfte von dem schaffe, was ich mir vornehme.

Ein kurzer Besuch in der Hafencity

Kategorie: Hamburg, geschrieben am 3. März 2010 von der Flaneur

Marco-Polo-Tower in der Hafencity

Seit Ewigkeiten war ich nicht mehr in der Hafencity gewesen. Und da ich heute schon früh Feierabend hatte und das Wetter aller erste Sahne war, habe ich einen kurzen Abstecher zu den Marco-Polo-Terrassen gemacht und mich mal wieder daran versucht ein paar halbwegs befriedigende Aufnahmen bei wenig Licht hinzukriegen. Ich liebe es ja, an einem Werktag am Abend durch die Hafencity zu stromern. Die leeren Straßenfluchten, die erleuchteten Häuser aus Glas und Stahl, all das verleiht diesem Viertel eine ganz besondere Atmosphäre.

Bunte Bewegtbilder

Kategorie: notiert, geschrieben am 2. März 2010 von der Flaneur

standen in den letzten Tagen im Mittelpunkt meines Freizeitvergnügens, da wird’s jetzt höchste Zeit mich wieder meiner Lektüre zu widmen, denn da liege weit unter dem Plan.

Boxen hat mich nie interessiert

Kategorie: notiert, geschrieben am 1. März 2010 von der Flaneur

doch “Raging Bull”, den ich mir gestern auf DVD angeschaut habe, ist ein großartiger Film und man kann es glauben, dass der fette, aufgedunsene Jake LaMotta von dem gleichen Schauspieler dargestellt wird, wie der austrainierte Boxer auf dem Höhepunkt seiner Karriere. Das war damals wirklich eine Glanzleistung von Robert de Niro, der die Hauptrolle in diesem Film gespielt hat.